naturheilpraxis-marienplatz

Spezialpraxis für Allergien und Unverträglichkeiten

Akupunktur


Die Akupunktur ist eine Jahrtausende alte Heilmethode, die durch das Nadeln einzelner spezifischer Körperpunkte die 

körpereigenen Selbstheilungskräfte aktiviert und damit die Gesundheit erhält bzw. wieder herstellt. 

Akupunktur ist ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird demzufolge oft mit weiteren Therapieformen der TCM, wie z.B. Moxibustion, chinesische Kräuterheilkunde und Diätetik oder chinesische Massagen kombiniert. Auch mit westlichen Therapieformen wie z.B. Klassischer Homöopathie oder Phytotherapie (Kräuter- und Heilpflanzentherapie) geht die Akupunktur sehr gut einher.

Nach den Vorstellungen der chinesischen Medizin beeinflussen sich alle körperlichen und seelischen Vorgänge wechselseitig. So kann Gesundheit nur dann gegeben sein, wenn die den Körper durchfließende Lebensenergie ausgewogen ist und ungehindert fließen kann. Krankheit ist demnach eine Behinderung des Energieflusses, der durch verschiedenste Faktoren verursacht werden kann. 

Durch die Akupunktur können Blockaden aufgehoben werden und die Energien wieder frei fließen.

Die chinesische Medizin kennt 12 Hauptmeridiane (Energieleitbahnen), die mit den inneren Organen, Extremitäten und Gelenken verbunden sind. Auf diesen Meridianen liegen insgesamt 361 Akupunkturpunkte.

Zur Akupunkturbehandlung werden sehr dünne Nadeln in wenige, ausgewählte Akupunkturpunkte entlang der Meridiane gemäß der vorherrschenden Indikation eingestochen, um das zuvor festgestellte Ungleichgewicht wiederherzustellen.  Es können bis zu 15 Nadeln verwendet werden. In der Regel liegen die Nadeln zwischen 20 und 30 Minuten, manchmal auch länger.

Indikationen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für 36 Indikationen eine Akupunkturbehandlung. 
Folgende Erkrankung finden hierbei besondere Erwähnung:

  • Neurologische und orthopädische Erkrankungen (z.B. Ischialgien = Rückenschmerzen mit Beteiligung des Ischias-Nerves, Neuralgien = Nervenschmerzen, Migräne und Kopfschmerzen)
  • Erkrankungen des Verdauungssystems (z.B. Magenschleimhautentzündung, Verstopfung)
  • Akute und chronische Atemwegserkrankungen (z.B. Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Asthma)
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Allergien (z.B. Heuschnupfen)

Aus der Schmerztherapie ist die Akupunktur nicht mehr wegzudenken. 


Wirkungen

Die Akupunktur wirkt auf das zentrale und periphere Nervensystem, auf „Körpersäfte“ (Speichel, Blut, Lymphe, etc.) und Hormone. Sie beeinflusst die Blutzirkulation und das Immunsystem. Durch das Setzen der Akupunkturnadel in einen speziellen Akupunkturpunkt werden Nervenzellen stimuliert und Impulse an das Rückenmark weitergeleitet. Hier werden Substanzen freigesetzt, die die Schmerzübertragung verhindern. 
Studien weisen zudem eine Verbesserung der Durchblutung und eine Herabsetzung des Muskel- und Bindegewebetonus nach. Dadurch werden Verspannungen nachhaltig gelöst.

google760f9f4e53bc7567.html